Karate zählte in der DDR nicht zu den geförderten Sportarten. Trainiert
wurde natürlich, trotz daß Karate von staatlichen Stellen argwöhnisch
beonbachtet wurde. Deshalb entwickelte sich der Kampfsport abseits der offiziellen
Traingsgruppen. Es wurde fast nichts darüber publiziert und man kann
die Entwicklung nur aus Erfahrungsberichten nachvollziehen. Somit sind alle
Erfahrungen sehr subjektiv geprägt.
Karate entwickelte sich in der DDR aus zwei Ansätzen. Zum einen benötigte
man ein Kampfsystem für die Sicherheitsorgane. Zum anderen interessierten
sich häufig Kampfsportfreunde aus sportlichem Interesse für den
Kampfsport Karate. Durch Fernsehfilme, Bücher und private Kontakte standen
Quellen zur Verfügung, um die Grundlagen des Karate zu trainieren.
Beim Sommergasshuku 2001 zur fröhlichen Grillrunde vereint:
Axel Dziersk (3.DAN) - der DDR-Karate-Pionier aus Berlin unterstützte
auch die leipziger Gruppen (2.v.l.)
Mohammed Oussar (3.DAN) - brachte Karate mit nach Leipzig (3.v.l.)
Gerhard Dietrich (3.DAN) - bis heute Trainer in Leipzigs erstem Karate
Verein (1.v.r)